Natur in der Presse 2014


Peiner Nachrichten, 18.12.2014

Wirtschaft kontra Umweltschutz


Hundeschule Lupus, Groß Lafferde, 30.11.2014

Spendenübergabe der Hundeschule Lupus an die Landesarbeitsgruppe (LAG) Wolf im NABU Niedersachsen

v.l.n.r Uwe Schmidt NABU KV Peine, Beatrix Krautwurst Hundeschule LUPUS, Walter Wimmer NABU-Niedersachsen.
v.l.n.r Uwe Schmidt NABU KV Peine, Beatrix Krautwurst Hundeschule LUPUS, Walter Wimmer NABU-Niedersachsen.

Am Sonntag war auf dem Gelände der Hundeschule Lupus in Groß Lafferde beim Hundeadventsmarkt wieder viel los. Beatrix Krautwurst, zertifizierte Hundetrainerin und Leiterin der Hundeschule Lupus, hatte zwecks einer Spendenübergabe die LAG Wolf auserkoren und eingeladen. Vom NABU waren der Sprecher der LAG Wolf Helmut Weiß, der 1.Vorsitzende des NABU Peine Uwe Schmidt sowie  der NABU Regionalgeschäftsführer Südostniedersachsen – Harz, Walter Wimmer dabei. Die Freude war natürlich bei den anwesenden Vertretern des NABU groß, bei einer Summe von 800 Euro. Hr. Weiß bedankte sich recht herzlich bei der Leiterin der Hundeschule und natürlich auch bei allen Spenderinnen und Spendern die diese Summe ermöglicht haben.

 

Helmut Weiß , der Sprecher der LAG Wolf im NABU Niedersachsen erklärt: “Die Ziele und Aufgaben der LAG Wolf liegen in der Information und Aufklärung der Bevölkerung über den Wolf.  Unsere Öffentlichkeitsarbeit führen wir mit Vorträgen, Wolfsabenden und an Ständen durch, zudem ist uns die pädagogische Arbeit in Schulen und Kindergärten sehr wichtig. Die Arbeit zum Schutz des Wolfes und seines Lebensraumes sowie die Sicherung des rechtlichen Status des Wolfes in der Gesetzgebung sind  weitere wichtige Punkte. Die Zusammenarbeit mit  Jägern, Förstern, Schaf,- Ziegen- und Pferdehaltern wird intensivst von uns gepflegt. Die einzelnen NABU-Ortsgruppen, über 190 in ganz Niedersachsen, werden zum Thema Wolf auf vielfältige Weise unterstützt.

 

Die NABU-LAG Wolf umfasst derzeit 135 Teilnehmer, entstanden aus ursprünglich 19 Gründungsmitgliedern im Oktober 2009. Seit 2013 sind alle niedersächsischen WOBOs (Wolfsbotschafter) des NABU  automatisch in der LAG Wolf integriert. Austausch ist uns wichtig und wird gelebt, betonte Helmut Weiß!

Zum Schluss kam man sich überein, im Jahr 2015 gemeinsam einen großen Wolfsabend im Raum Peine zu veranstalten.

 

Für Rückfragen:

Helmut Weiß

Sprecher der LAG Wolf

Tel: 05382-4845

oder

Uwe Schmidt

1.Vors. NABU Peine

 

Tel: 05300-933927


Pressemitteilung NABU Niedersachsen - Salzgitter, 22.September 2014

NABU ehrt Wendeburger Naturschützer

60 Jahre aktiv für die Natur

Foto:  Horst-Günter Meier vom NABU Peine und NABU-Landesgeschäftsführerin Inez Schierenberg, Foto Walter Wimmer.
Foto:  Horst-Günter Meier vom NABU Peine und NABU-Landesgeschäftsführerin Inez Schierenberg, Foto Walter Wimmer.

Wendeburg / Salzgitter. Eine besondere Ehrung wurde Horst-Günter Meier vom NABU Peine zuteil. Der Wendeburger erhielt auf der Landesvertreterversammlung des NABU Niedersachsen in Salzgitter die Goldene Ehrennadel. Seit 60 Jahren ist Meier Mitglied des NABU. 1954 ist er in den damaligen Deutschen Bund für Vogelschutz eingetreten. Der Landesvorsitzende Dr. Holger Buschmann betonte in seiner Laudatio, dass der Geehrte dem NABU immer treu geblieben sei und führte aus, dass er noch immer in vielen Bereichen, besonders aber in der Umweltbildung aktiv sei. So gibt Horst-Günter Meier sein profundes Wissen über Schmetterlinge, Vögel, Amphibien und vieles mehr regelmäßig an Schulklassen und andere Gruppen weiter. „Sie sind immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird“, lobte der Landesvorsitzende. „Und dass sich jemand über sechs Jahrzehnte kontinuierlich und konsequent für eine gute Sache einsetzt, verdient unseren höchsten Respekt“, so Buschmann weiter.

Meier zückte sogleich seine 1954 ausgestellte Mitgliedskarte. Auf dieser ist zu sehen, dass der damalige Mitgliedsbeitrag 50 Pfennige betrug.

Auch im NABU Peine freut man sich mit und über Horst-Günter Meier. Uwe Schmidt, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes weiß, was er an dem verdienten Mitglied hat: „Horst-Günter ist einer, auf den man sich immer verlassen kann und bei dem die Umweltbildung in besten Händen ist“.

Für Meier ist es eine Selbstverständlichkeit, sein Wissen weiterzugeben, nun schon über mehrere Generationen, denn auch seine eigenen Enkelkinder profitieren schon lange davon.

Er wird auch weiterhin die Veränderungen in der Natur exakt beobachten und fotografieren und seine Begeisterung an andere Menschen weitergeben – wir freuen uns darauf und sagen danke!

PAZ 14.05.2014

Erdkroeten Vernichtung PAZ 14514
Erdkroeten Vernichtung PAZ 14514

Altes Krankenhaus- gelände: „Erdkröten werden der Vernichtung preisgegeben“

 

Naturschützer und Biologie-Professor Hans Oelke kritisiert das Vorgehen des Landkreises Peine.
 
Zu lesen des Artikels bitte auf nebenstehendes Bild klicken.

PAZ-online.de 14.03.2014 22:30 Uhr

Nabu fordert Lösungen für Artenschutz in Bortfelder Sandgrube


Bortfeld.
 Für den Erhalt der in der ehemaligen Sandgrube in Bortfeld vorkommenden seltenen Kröten- und Vogelarten setzt sich der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen seit Sommer vergangenen Jahres ein. Ihr Lebensbereich ist durch die Verfüllung der Grube bedroht.
Ein kleiner Flussregenpfeifer, eine streng geschützte Art, wurde in der ehemaligen Bortfelder Sandgrube gefunden.

Ein kleiner Flussregenpfeifer, eine streng geschützte Art, wurde in der ehemaligen Bortfelder Sandgrube gefunden.

© oh

Der Nabu erwarte, dass die Behörde endlich einschreite.  „Der Nabu sieht das Einlegen von Rechtsmitteln als letzten Schritt, behält sich diese in diesem Fall jedoch ausdrücklich vor, falls nicht umgehend von der zuständigen Behörde zum Schutz der bedrohten Arten agiert wird“, erklärt Walter Wimmer, Nabu-Regionalgeschäftsführer Südostniedersachsen/Harz. „Wir hoffen jedoch, dass durch ein effektives Handeln von Landrat Franz Einhaus eine positive Wende in diesem Fall erreicht werden kann. Der Nabu sieht einem angebotenen Gespräch in der nächsten Woche mit Spannung und großer Erwartung für den nachhaltigen, dauerhaften Schutz der bedrohten Amphibien- und Vogelarten entgegen.“

In der Grube wurde laut Nabu das nordwestlichste Vorkommen der Wechselkröte im letzten Jahr gesichtet. Es müsse nun überprüft werden, ob diese, durch die europäische Fauna-Flora-Habitatrichtlinie geschützte Art, als dauerhafte Population gemeinsam mit Kreuz- und Erdkröte dort dauerhaft heimisch ist. Durch die aktuelle Verfüllung sei es sehr wahrscheinlich, dass auch die Sommer- und Winterlebensräume der dort vorkommenden Kröten überschüttet werden. Dies würde den Tod der Tiere bedeuten, wenn sie sich nicht mehr durch die Schuttmassen im Frühling nach oben graben können - was angesichts der geringen Populationsgröße für die Wechselkröte das Auslöschen der Population bedeuten würde, teilt der Naturschutzbund mit.

Neben der Zerstörung von Laichgewässern sei durch die bisherige Verfüllung auch eine etablierte Uferschwalbenkolonie soweit eingeengt worden, dass dort in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr erfolgreich gebrütet werden könne. Durch Boden- und Schuttablagerungen auf großer Fläche des Grubengrundes seien zudem die Lebensräume der dort vorkommenden ebenfalls streng geschützten Flussregenpfeifer (Anhang I der Vogelschutzrichtlinie) und Steinschmätzer, eine in Deutschland vom Aussterben bedrohte Art (Rote Liste Kategorie 1), negativ beeinträchtigt worden.

In der Grube wurde in der Vergangenheit in großen Mengen illegal Abfall verfüllt. Nun hat ein Braunschweiger Unternehmen die Grube gekauft, saniert und will sie verfüllen.

web


Peiner Nachrichten 09.04.2014

Vögel nisten - Problem Osterfeuerplatz

Kreis Das Abbrennen bedeutet einen Verstoß gegen das Naturschutzgesetz.